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Quickpac News

19.03.2019
Renault liefert 50 vollelektrische Kangoo Maxi Z.E. an Quickpac aus
Renault liefert die ersten 50 Kangoo Maxi Z.E. für den neuen Paket-dienstleister Quickpac aus – auf dem grünen Rasen des Stade de Suisse in Bern in Form eines grossen Q: "Das ist mehr als nur Symbolik, denn die Paketzustellung von morgen soll nicht nur lautlos und kostenbewusst, sondern auch umweltfreundlich sein."
Am vergangenen Freitag, 15. März, hat Quickpac die ersten 50 Renault Kangoo Maxi Z.E. von Renault Suisse und dem Vertriebspartner Carplanet Galliker übernommen. Die Fahrzeugübergabe fand vor über 100 Kunden, Lieferanten, Vertretern von Behörden und Mitarbeitern im Berner Stade de Suisse statt.
Vor der feierlichen Schlüsselübergabe skizzierten Experten in Impulsreferaten die Zukunft des E-Commerce und der Paketlogistik. Mit den 100% elektrisch angetriebenen Fahrzeugen nimmt der neue Paketdienstleister Quickpac, eine neue Division der Quickmail AG, im Frühsommer 2019 den Betrieb für die Zustellung von Paketen auf. Diese sind in den ersten beiden Depots Winterthur und Hägendorf stationiert, von denen aus Quickpac Haushalte in den Kantonen Zürich, Thurgau, Solothurn und Basel-Landschaft beliefert. Die zweite Hälfte von bislang 100 bestellten Renault Kangoo Maxi Z.E. folgt noch im Spätsommer dieses Jahres.
Karin Kirchner, Direktorin Kommunikation von Renault Suisse SA bei der Fahrzeugübergabe: "Der neue Paketdienstleister Quickpac antwortet auf einen Wandel in der Gesellschaft, der – so glauben wir – erst an seinem Anfang steht. Die Verlagerung des Handels in Richtung E-Commerce bringt grosse logistische Herausforderungen mit sich. Die Lieferung mit 100% elektrisch angetriebenen Fahrzeugen ist die konsequente Antwort, um die CO2-Emissionen im Fahrbetrieb und die Lärm-Emissionen in den Quartieren deutlich zu reduzieren. Dass Quickpac europaweit vorangeht, sehen wir als ein wichtiges Signal. Und es spricht für das Verantwortungsbewusstsein, mit dem Quickpac in einem hart umworbenen Markt unterwegs ist."
Der Entscheid, den neuen Paketlieferdienst mit der Bestellung von 100 Kangoo Maxi Z.E. zu starten, hat nebst dem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit noch andere handfeste Gründe. Thomas Ulmann, als Chief Operating Officer (COO) von Quickpac für die Beschaffung der Fahrzeuge verantwortlich: "Quickmail setzt heute in der Briefzustellung bereits Elektrofahrzeuge von Renault vom Typ Twizy und Kangoo Z.E. ein. Allem voran war es für uns natürlich auch wichtig, dass die Fahrzeuge perfekt in unser Lieferkonzept passen."
15.02.2019
Neuer Paketdienstleister: Quickpac startet mit 50 Elektroautos und bietet Same Day Delivery
Quickpac ist eine neue Division der Quickmail AG, dem einzigen privaten Schweizer Briefdienstleister. Quickpac bietet Abendzustellung und Same Day Delivery zu erschwinglichen Preisen an und setzt für die Zustellung ausschliesslich auf Elektrofahrzeuge. Im Mai 2019 soll die Paketzustellung in der Region Zürich und im Mittelland starten.
Quickpac-Geschäftsführer Christof Lenhard erläutert das Konzept: "Private Paketempfänger möchten ihre Pakete dann erhalten, wenn sie zu Hause sind. Wir orientieren uns daher stärker an diesen Bedürfnissen: Sendungen, die in den Ablagekasten passen oder wo der Empfänger es ausdrücklich wünscht, werden tagsüber zugestellt. Sendungen, die persönlich überbracht werden sollen, werden abends zwischen 17 und 21 Uhr zugestellt – und dies zu einem erschwinglichen Preis."
Als erster Paketdienstleister in Europa setzt Quickpac ausschliesslich auf die Zustellung mit Elektroautos. "Dadurch ist die Zustellung nicht nur umweltfreundlich, sondern auch geräuscharm, so dass Quickpac später zustellen kann als traditionelle Paketdienstleister mit ihren dieselbetriebenen 3.5-Tonnen-Lieferwagen", so Christof Lenhard.
Neu an dem Konzept von Quickpac ist auch, dass die Pakete mit Hilfe eines farbigen Etiketts nach Zustelltouren und nach Reihenfolge der Ablieferung sortiert werden. Dieses Verfahren wurde als Erfindung beim Europäischen Patentamt angemeldet und ermöglicht, die Sortierung deutlich kostengünstiger, schneller und auf einer sehr viel geringeren Hallenfläche durchzuführen. Ausserdem benötigt Quickpac dadurch nur wenige automatisierte und damit kapitalintensive Sortiermaschinen.
Unabhängige Zustellorganisation – Synergien im Management
Logistisch ist Quickpac unabhängig vom Briefzustellnetz der Quickmail AG. So erfolgt die Sortierung in separaten Depots und die Zustellung mit einer eigenen Fahrzeugflotte. Synergien werden jedoch im Management genutzt: So sind die beiden Geschäftsführer von Quickmail, Christof Lenhard und Bernard Germanier, auch für die neue Division Quickpac zuständig. Als Chief Operating Officer (COO) ist Thomas Ulmann (bisher Leiter Logistik Quickmail) für den Aufbau von Quickpac verantwortlich. Leiter Sales für Quickmail und Quickpac ist Pierre-Hubert Dlaska, bisher stv. Leiter Sales bei Quickmail.
Start in der Region Zürich und im Mittelland
Das erste Depot von Quickpac steht in Winterthur. Von dort aus beliefert Quickpac mit zunächst 35 Elektrofahrzeugen rund 11 % der Schweizer Haushalte, vor allem in den Kantonen Zürich und Thurgau. Mit weiteren 15 Elektrofahrzeugen beliefert Quickpac von Hägendorf, Kanton Solothurn, aus rund 5 % der Schweizer Haushalte, vor allem in den Kantonen Solothurn und Basel-Landschaft.
In den nächsten zwei Jahren plant Quickpac die Eröffnung weiterer Depots, zunächst in den Regionen Bern, Basel, Luzern und St. Gallen. Grundsätzlich ist das Konzept darauf ausgerichtet, gleichermassen in städtischen wie in ländlichen Gegenden präsent zu sein. "Wir sind offen für Gespräche mit interessierten Gemeinden, die darauf zählen können, dass durch die Ansiedlung von Quickpac in ihrer Region pro Depot zwischen 100 und 150 Vollzeitarbeitsplätze entstehen", erläutert Bernard Germanier die Vorteile für zukünftige Standorte von Quickpac.
Same Day Delivery
Das Konzept von Quickpac ist darauf ausgerichtet, auch das wachsende Bedürfnis nach einer schnelleren Zustellung zu erfüllen. Bei zentraler Einlieferung bis um 12 Uhr erfolgt die Zustellung noch am selben Tag, bei direkter Einlieferung in den jeweiligen Zieldepots reicht sogar 15:30 Uhr. Damit sollen vor allem auch Detailhändler angesprochen werden, die Pakete dezentral an unterschiedlichen Standorten bereitstellen und so gegenüber ausländischen Versendern mit Quickpac einen Wettbewerbsvorteil erzielen können.
Eigene Angestellte – keine Subunternehmer
Quickpac wird für die Zustellorganisation nicht mit Subunternehmern, sondern mit eigenen Angestellten arbeiten. Diese unterstehen dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) des Branchenverbandes KEP+Mail. "Wir erzielen Kostenvorteile nicht durch die Beschäftigungsverhältnisse, sondern durch ein hochproduktives System und ein Produktangebot, bei dem wir mit einer so hohen Sendungsmenge rechnen, dass wir attraktive Preise anbieten können", erläutert Bernard Germanier als Verantwortlicher für Personal und Verkauf die Strategie von Quickpac.
1200 Fahrzeuge und Arbeitsplätze
Für die Zustellung setzt Quickpac zunächst auf eine Flotte von 50 elektrischen Renault Kangoo Maxi Z.E. Weitere 50 dieser Fahrzeuge werden im 3. Quartal 2019 in Betrieb genommen. "Wir bereiten aber auch Tests von Elektrofahrzeugen anderer Autohersteller vor", erläutert COO Thomas Ulmann die Beschaffungsstrategie von Quickpac. Mittelfristig soll die Flotte 1200 Fahrzeuge umfassen; ebenso viele Vollzeitarbeitsverhältnisse sollen geschaffen werden.

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